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Meine Empfehlung
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Bali
Die einmalige Landschaft Balis, »Insel der Götter« genannt, besteht aus vulkanischen Bergen, Seen und Flüssen, Reisterrassen, riesigen Obst- und Palmenplantagen und an der Küste aus stillen Buchten mit feinsandigen Stränden. Obwohl die Insel nur 5633 qkm groß ist, hat sie ca. 3 Mio. Einwohner.
Im Gegensatz zum übrigen Indonesien sind die Einwohner hier Anhänger des Agama-Hinduismus, einer Variante des Hinduismus.
Eine vulkanische Bergkette zieht sich von Ost nach West quer über die Insel. Der kegelförmige Gipfel des mächtigen Gunung Agung (»Heiliger Berg«) erhebt sich 3170 m über dem Meeresspiegel. Nördlich der Bergkette werden Kokosnüsse, Kaffee, Kakao, Nelken und Gemüse angebaut, wo immer der Boden es zulässt.
Die bekanntesten Urlaubsgebiete und der internationale Flughafen liegen im Süden, in der Gegend um Kuta, Sanur und Benoa sowie Nusa Dua jenseits der schmalen Landenge auf der Halbinsel Bukit Badung. Der Nordwesten Balis ist Naturschutzgebiet, das man auf geführten Tagesausflügen erkunden kann.
Tempelfeste und Prozessionen: Auf Bali gibt es Tausende von Tempeln, vom großen Heiligen Tempel bei Besakih bis hin zu unzähligen kleinen Dorfaltaren. Allabendlich finden Tempelprozessionen statt, zu denen Balinesen traditionelle Sarongs (ein um die Hüfte geschlungener, bunter Rock) anziehen und bunte, sorgsam bereitete Opfergaben aus Früchten und Blüten für die Götter mitbringen. Auch Touristen dürfen zuschauen, sollten jedoch ebenfalls mit Sarongs bekleidet sein. Zu besonderen Festtagen, zu denen auch Kremationen zählen, werden große Prozessionen mit Tänzen und besonders prunkvollen Opfergaben abgehalten. |
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